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Informationen für Grundstücks-/Gebäudeeigentümer

 

Was bringt die Sanierung den Grundstücks- und Gebäudeeigentümern?

 

Fördermöglichkeiten

 

Gefördert werden kommunale Maßnahmen im Hoch- und Tiefbau ebenso wie private Gebäudemodernisierungen. Die Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet können für Maßnahmen auf ihren Grundstücken Zuschüsse aus den Fördermitteln erhalten. Um diese Möglichkeiten zu nutzen, muss eine Modernisierungsvereinbarung auf Basis der beschlossenen Modernisierungsrichtlinie abgeschlossen werden.

 

Wenn Sie ein Grundstück oder Gebäude im Sanierungsgebiet besitzen und eine Modernisierung planen, sollten Sie sich am besten schon jetzt bei der Gemeinde Salzbergen über die Fördermöglichkeiten informieren. Denn: Bereits begonnene Maßnhamen können nicht mehr gefördert werden.

 

Steuerliche Vorteile

 

Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung von privaten Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten ergeben sich auch im Rahmen von Steuererleichterungen. Bestimmte Herstellungs- und Anschaffungskosten sowie Erhaltungsaufwand bei Gebäuden sind im Sanierungsgebiet gemäß Einkommenssteuergesetz erhöht steuerlich absetzbar. Auch hier bildet ein entsprechender Vertrag mit der Gemeinde vor Beginn der Maßnahme die Basis für die Inanspruchnahme von Vergünstigungen. Dies gilt auch, wenn keine Fördermittel eingesetzt werden.

 

Es wird ausdrücklich empfohlen, einen Steuerberater zu konsultieren. Diese Angaben sind als allgemeiner Hinweis zu verstehen. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit im steuerlichen Sinn kann daher nicht übernommen werden.

 

 

Was müssen Grundstücks- und Gebäudeeigentümer im Sanierungsgebiet beachten?

 

Allgemeine Auskunftspflicht

 

Um eine Sanierungsmaßnahme erfolgreich umzusetzen, werden möglichst umfassende Informationen über das Gebiet benötigt. Daher besteht während der Vorbereitung und Durchführung der Sanierung für Betroffene (Eigentümer, Mieter, Pächter, etc.) gegenüber der Gemeinde eine Auskunftspflicht (vgl. § 138 BauGB).

 

Genehmigungspflicht

 

Um sicherzustellen, dass geplante Maßnahmen mit den Sanierungszielen im Einklang stehen, besteht im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet eine erweiterte Genehmigungspflicht. Benötigt wird eine (zusätzliche) sanierungsrechtliche Genehmigung für alle baugenehmigungspflichtigen Vorhaben und darüber hinaus für weitere Rechstgeschäfte, Vorhaben und Maßnahmen (vgl. §§ 144-145 BauGB).

 

Versagt werden darf eine Genehmigung nur, wenn die geplante Maßnahme bzw. das geplante Rechtsgeschäft die Sanierung wesentlich erschwert, unmöglich macht oder dem Sanierungszweck zuwider läuft. Außerdem kann die Genehmigung unter Auflagen befristet oder bedingt erteilt werden.