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Frühlingsroute

Frühlingsboten: Frühblüher in Stovern und im Samerrott sowie Vögel in Wald und Feld

 

Frühlingsroute
Das Themenheft „Frühlingsroute“ möchte dazu einladen, hinauszufahren und den Einzug des Frühlings mit offenen Sinnen wahrzunehmen.
Im nahen Stoverner Wald und im Samerrott zeigt sich der Frühling von der schönsten Seite. Er bietet hier eine Fülle von Blumen, die im weiten Umkreis Ihresgleichen sucht.
In diesem Radwanderführer werden exemplarisch eine Reihe von relativ häufig vorkommenden Frühlingsblumen vorgestellt, die man vom Wege aus leicht entdecken kann. Allerdings wird man ab zu an vom Rad absteigen müssen, um sie näher in Augenschein zu nehmen.
Die Blumen im Themenheft sind alphabetisch geordnet. Bis auf den Bärlauch, der im Samerrott verbreitet auftritt, sind alle anderen vorgestellten Blumen an Wegrändern im Stoverner Wald zu finden.

 

Den Frühling kann man sehen, riechen und auch hören.
Nicht zu überhören ist das Klopfen der Spechte, die bereits im ausklingenden Winter ihre Frühlingsgefühle laut durch den Wald trommeln. Sehr zeitig erscheint der Kiebitz auf der Frühlingsbühne. Als echter Gaukler soll er seine Vorstellung in diesem Heft geben dürfen. Zum Kiebitz gesellt sich die Lerche, die singend über den weiten Feldern hochsteigt. Das aufmerksame Ohr wird sie früher entdecken als das Auge. Früh ist auch die Singdrossel zurück und macht ihrem Namen alle Ehre. Das trifft auch auf den Star zu, der, was sein Aussehen und seine Gesangeskunst betrifft, seinen Namen zu Recht trägt.

 

Die Nachtigall wird man kaum zu Gesicht bekommen, dafür aber ihren unverwechselbar schönen Gesang aus dem Gebüsch hören. Und was wäre der Frühling ohne Schwalben, die als Glücksboten gelten und denen sich die Menschen besonders verbunden fühlen? Die lauten, schrillen Stimmen der Mauersegler muss man nicht schön finden, aber ihre rasanten Flüge kann man nur staunend bewundern, wenn sie z.B. den Kirchturm von St. Cyriakus umschwärmen.
Als letzter Frühlingsbote stellt sich ein Storch vor. Es wäre schön, wenn sich ein Storchenpaar am Regenrückhaltebecken Ahlder Damm ansiedeln würde. Salzbergen wäre um eine (Frühlings-)attraktion reicher.

 

Ein Tipp noch: Die Frühlingsroute sollte man mit einem Gang über den Stoverner Walderlebnispfad beginnen. Hier wird anschaulich und abwechslungsreich über das komplette Ökosystem „Wald“ informiert. Besonders die Kinder werden ihre Freude daran haben, z.B. das große Xylophon zu schlagen oder über einen Barfußpfad zu gehen.
Mit allen Sinnen die Natur erleben – keine Jahreszeit eignet sich dazu besser als der Frühling und keine Gegend weit und breit besser als der Stoverner Wald und das Samerrott – den eigenen Garten natürlich ausgenommen.

 

Die Gemeinde und der Heimatverein Salzbergen wünschen herrliches Frühlingswetter auf der Fahrt ins Grüne.
Sie werden erwartet!

 

Unterschrift Bürgermeister Andreas Kaiser

Andreas Kaiser
Bürgermeister der Gemeinde Salzbergen
Unterschrift Hermann Schipper

Hermann Schipper
1. Vorsitzender Heimatvereins Salzbergen