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Historie der Gemeinde

Geschichtlicher Rückblick

 

Zusammengestellt von der Forschungsgruppe „Fafo“ des Heimatvereins Salzbergen

 

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890

 

Im Werdener Heberegister werden die Bauerschaften Feilbexten (falbeki) und Hummeldorf (humilthorpe) namentlich als abgabepflichtig aufgeführt. Feilbexten ist aus dem Sprachgebrauch heute völlig verschwunden und wurde von den Eingesessenen durch die Bezeichnung Vorbexten ersetzt.

 

1177

 

Erste bekannte urkundliche Erwähnung Salzbergens. Bischof Hermann von Münster bestätigt eine Schenkung des Edlen Sigvin und dessen Gattin Bertradis.

 

1181

 

Erste urkundliche Erwähnung der Kirche in Salzbergen. Sie dürfte aber bereits im 11. Jahrhundert vorhanden gewesen sein.

 

1269

 

Conrad Cervus, Ministerial des Grafen Otto von Bentheim, verkauft den Hof Stovern an die Johanniter-Kommende zu Steinfurt für 6 Mark und 2 Gulden. Die jährliche Pacht an den Lehnsherrn betrug 12 junge Hühner und 6 Scheffel Hafer.

 

1437

 

Der Hof Stovern, welcher zwischenzeitlich an die Kapelle St. Gertrudis in Bentlage gelangt war, kommt durch Verkauf in den Besitz der Kreuzherren von Bienburg, die sich in Bentlage niederlassen und dort ein Kloster gründen.

 

1534

 

Im Schatzungsregister des Amtes Rheine-Bevergern werden für Salzbergen 7 Vollerben, 8 Halberben und 19 Brinksitzer aufgeführt.

 

1611

 

Stovern wird von den Kreuzherren an die Gebrüder von Morrien verkauft und wird Gutsbezirk.

 

1623

 

Im Zuge des 30jährigen Krieges wird Gut Stovern von Anholtschen Kriegsvölkern geplündert. Dem Edlen Morrien wird ein Arm durchschossen. Der angerichtete Schaden wird auf 1000 Reichsthaler geschätzt.

 

1632

 

Salzbergen besitzt zu dieser Zeit sicher ein Schulgebäude. Das bezeugt ein noch vorhandener alter Türbogen mit der Inschrift „Kerspel Schola A 1632“.

 

1660

 

Am 19. Dezember wütet ein „weltkundiger, höchstschädlicher“ Sturm in Salzbergen, der die Turmspitze der alten Cyriakuskirche mit einem Teil des Mauerwerks abträgt. Die herunterfallenden Trümmer schlagen durch das Dach des romanischen Kirchenschiffes und richten weiteren großen Schaden an.

 

1701

 

Huberta von Twickel, Foto: Klein-Reesink
Christoph Bernhard von Twickel auf Havixbeck erbt Gut Stovern. Seit dieser Zeit befindet sich der Gutshof ununterbrochen in Familienbesitz.

 

1727

 

Unter dem Pastor Balthasar Gottfried Kock zählt das Kirchspiel Salzbergen (damals noch ohne Bexten) 965 Seelen.

 

1764

 

Das Standbild des hl. Johannes von Nepomuk wird an der Ems errichtet. An dieser Stelle soll der Fährmann Vehring einen Kahn zum Übersetzen des Flusses unterhalten haben.

 

1807

 

In der Napoleonischen Zeit wurde Lucas Lammen der erste Maire (Bürgermeister) in Salzbergen

 

1810

 

Salzbergen und die hiesige Region wird dem französischen Kaiserreich direkt angegliedert. Infolgedessen zogen auch Salzbergener Soldaten für Napoleon in den Krieg. 11 junge Männer des Kirchspiels fielen auf den Schlachtfeldern in Spanien und Russland.

 

1825 – 1828

 

Die Ems wird kanalisiert, in Listrup wird das Wehr gebaut. Durch das Aufstauen des Wassers, wird für die Salzbergener ein Durchfahren des Flusses mit einem Wagen, was zuvor fast das ganze Jahr über machbar war, selbst in längeren Trockenperioden unmöglich.

 

1829

 

Inbetriebnahme der Schümers‘schen Mühle in Salzbergen. Wilhelm Schümer hatte zuvor eine Mühle in Schüttorf betrieben. Da er in eine Auseinandersetzung mit dem Fürsten zu Bentheim geriet, weil dieser für Wind und Wasser eine Pacht verlangte, verlegte Schümer seine Mühle auf Salzbergener Grund und Boden.

 

1839

 

Der Bürgerschützenverein Salzbergen wird gegründet. Er ist der älteste Schützenverein des Kirchspiels.

 

1844

 

Der Winter 1844/1845 ist außergewöhnlich hart. Bauer Everhard Bertling, der in den Jahren 1833-1842 Gemeindevorsteher Salzbergens war, berichtet in seinem Tagebuch, dass das Eis von Ende 1844 bis Ostern 1845 nicht von der Ems gewichen sei und dass das Vieh vor Hunger und Kälte stirbt. Die erschwerten Lebensbedingungen dieser Zeit bewegen viele Eingesessene der Region zur Auswanderung nach Amerika, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Aus Salzbergen war das z.B. die komplette Familie des Bauern Sudmeyer, die im November 1845 Deutschland verließ. Das Colonat Sudmeyer, dessen Gebäude auf dem Gelände hinter dem heutigen Geschäft Kahle gestanden haben, war eines der ältesten des Kirchspiels.

 

1856

 

Die Bahnstrecke Münster-Rheine Emden wird eröffnet, der alte Bahnhof im Wilhelminischen Stil nur ein Jahr später errichtet. Salzbergens Anbindung an die Bahn wird sich in den darauffolgenden Jahren als wahrer Segen erweisen im Hinblick auf die Industrialisierung des Ortes. Im gleichen Jahr wird der Kirchenchor der Cyriakuskirche gegründet, damals noch unter der Bezeichnung „Gesangverein und Cäcilienchor Union“.

 

1860

 

Dr. Lepenau, Foto: Klein-Reesink
Der Hummeldorfer Ökonom und Betreiber einer Ziegelei Bernhard Dieckmann beantragt eine Konzession zum Bau einer Versuchsanlage, in der Öl aus bituminösem Schiefer gewonnen werden soll. Am 3. Juni 1860 wird die Konzession erteilt. Erster Leiter dieser Anlage ist Leopold Gompertz, schon bald übernimmt Dr. Wilhelm Heinrich Lepenau, der die Fabrik auf die Verarbeitung von amerikanischem Rohöl umstellt und somit auf die Erfolgsspur bringt. Lepenau gilt als eigentlicher Begründer des „Ölwerks“.

 

1861

 

König Georg V. von Hannover macht auf dem Weg zum Fürsten von Bentheim Halt in Salzbergen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel Overhues, setzt der mit der Bahn angereiste Monarch seine Exkursion in der Kutsche fort. Die Bürger des prunkvoll geschmückten Salzbergens jubeln dem König und dem Kronprinzen bei der Fahrt durch den Ort begeistert zu.

 

1864

 

Seit 1841 war in Salzbergen eine größere Fähre in Betrieb, mit der auch Fuhrwerke übersetzen konnten. Dennoch war die Situation für die Bevölkerung nicht zufriedenstellend. Deswegen entschließt man sich 1861, eine Brücke über die Ems zu schlagen. Nach langer Vorlaufzeit, in der es hauptsächlich um die Finanzierung des Bauwerkes geht, wird die Holzbrücke schließlich gebaut und 1864 für den Verkehr freigegeben.

 

1865

 

Dier Eisenbahnlinie Salzbergen-Almelo wird fertiggestellt. Betreiber der Linie war die holländische Aktiengesellschaft Spoorwegmaatschappij. Es lassen sich infolgedessen viele holländische Eisenbahner in Salzbergen nieder, aber auch Einheimische finden bei der Gesellschaft Arbeit. Die Stellen sind heißbegehrt, zahlen die Holländer doch um einiges besser als die Deutschen.

 

1872

 

Bildung der Samtgemeinde Salzbergen, bestehend aus den Mitgliedsgemeinden, Salzbergen, Hummeldorf, Steide und Stovern.

 

1881

 

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Salzbergen. Der erste Hauptmann wird der Ziegeleibesitzer und spätere Gemeindevorsteher Joseph Dieckmann.

 

1886

 

Grabplatte von Berlage, Foto: Klein-Reesink
Der 1835 in Salzbergen geborene Franz Carl Berlage wird Propst des Kölner Domes. Dieses Amt behält er 31 Jahre. Dr. Berlage war seinem Heimatort sehr verbunden, darum wollte er, ganz entgegen der Tradition, nicht in den Gewölben des Kölner Domes, sondern in Salzbergen bestattet werden. Am 27. Januar 1917 stirbt er. Sein Leichnam wird mit dem Zug in die Heimat überführt und auf dem hiesigen Friedhof beigesetzt.

 

1888

 

Stammkarte der KÖB Salzbergen
Im Jahr 1888 werden erstmals Mitgliedsbeiträge vom Ortsverein Salzbergen an die Zentralstelle des bv in Bonn geleitet. Ursprünglich beschränkte man sich auf die Vermittlung „guter“ Literatur für den Eigenerwerb. Da der Ortsverein der direkte Vorläufer der Kath. Öffentliche Bücherei ist, wird dessen Gründungsjahr auch als das der Kath. Öffentliche Bücherei betrachtet.

 

1891

 

Der Kaufmann Bernard Godfried Overhues gründet gemeinsam mit dem Rheinenser Stegemann in Salzbergen die Baumwoll-Vigogne-Spinnerei Overhues&Stegemann. Die Fabrik wird in den kommenden Jahrzehnten neben dem Ölwerk einer der größten Arbeitgeber des Ortes. In Spitzenzeiten waren dort 140 Personen beschäftigt.

 

1892

 

Es wird eine evangelische Schule im heutigen Hügelweg erbaut, die bis 1915 unterhalten wird. Später werden dort für kurze Zeit Schulkinder aus Neumehringen unterrichtet, bevor dann der Schulraum von der evangelisch-reformierten Gemeinde für kirchliche Zwecke genutzt wird. 1984 wurde auf dem Gelände der abgebrochenen evangelischen Schule eine neue Kirche für die Gemeinde errichtet.

 

1897

 

Abbruch der alten romanischen Cyriakuskirche aus dem 11. bis 12.Jahrhundert. In den kommenden Jahren wird ein neues, wesentlich größeres Gotteshaus im neugotischen Stil für die katholischen Christen des Kirchspiels Salzbergen errichtet.

 

1899

 

Auf Initiative des damaligen Vikars Josef Lampen wird der katholische Gesellenverein gegründet, der später in Kolpingsfamilie umbenannt wurde.

 

1900

 

Auf enteignetem Grund des Bauern Nordmeyer wird die Eisenbahnunterführung angelegt.

 

1901

 

Auch die Volksschule Salzbergen wird durch die Industrialisierung und die damit verbundene ansteigende Bevölkerungszahl zu klein. Darum wird in der heutigen Franz-Schratz-Straße (früher Schulstraße) ein neues Schulhaus errichtet. Heute steht dort das Rathaus.

 

1906

 

Durch die Gründung der Baumwollspinnerei, aber vorrangig durch den Standort „Holländische Eisenbahn“, zogen vermehrt Familien protestantischer Konfession nach Salzbergen. Bereits 1891 war infolgedessen die evangelisch-reformierte Gemeinde gegründet worden. 1906 erfolgt die Anlegung des evangelischen Friedhofes an der Rheiner Straße.

 

1910

 

Zu Anfang des Jahres 1910 wird von einer Milchhändler-Genossenschaft zu Mühlheim-Spelldorf der Reckersche Garten in der Nähe des Bahnhofs für die Errichtung einer Molkerei angekauft. Am 11. Juni des gleichen Jahres wurde Salzbergen von einer sogenannten Wasserhose heimgesucht. Sintflutartige Regenfälle überfluteten das Dorf. In der Gastwirtschaft Möller-Lau soll das Wasser über einen Meter hoch gestanden haben.

 

1911

 

Im Juli wird mit dem Bau einer stabilen, eisernen Brücke über die Ems begonnen, die ein Jahr später dem Verkehr übergeben wird.

 

1914

 

Am 1. August beginnt der Erste Weltkrieg. In den kommenden vier Jahren werden 96 Männer aus dem Kirchspiel Salzbergen ihr Leben für das Kaiserreich und Vaterland lassen.

 

1919

 

Der Sportverein Alemannia Salzbergen wird gegründet, der heute der mitgliederstärkste Verein des Ortes ist.

 

1923

 

Es herrscht Inflation im Deutschland der Weimarer Republik. Die Arbeitslage in Salzbergen ist katastrophal. Die Ölfabrik arbeitet nur noch an zwei Tagen, die Spinnerei an drei Tagen. Der Kurswert für einen holländischen Gulden entspricht im September 20 Millionen Mark, im Oktober sind es schon über 12 Milliarden.

 

1925

 

Die Gemeinde wird ans Stromnetz der VEW angeschlossen. Ein Jahr später werden große Eichenwaldungen im Bruch niedergelegt, weil das „Westfalenwerk“ eine Stromleitung nach Bentheim baut. Die Schändung der Wälder und Felder und die geringe Entschädigung der Eigentümer erregt viel Unwillen.

 

1929

 

Die Spinnerei Overhues & Stegemann gerät in Zahlungsschwierigkeiten und wird geschlossen. Viele der Beschäftigten finden eine neue Arbeit beim Ausbau der Landstraße nach Neumehringen. Im gleichen Jahr wird der Sportfischereiverein Salzbergen gegründet.

 

1931

 

Die Wintershall AG steigt in einen laufenden Pachtvertrag der Erdölraffinerie ein und erwirbt die Fabrik drei Jahre später bei einer Zwangsversteigerung. Über sechs Jahrzehnte wird das Ölwerk ein Teil dieses großen Konzerns bleiben. Eine überwiegend gute Zeit für Salzbergen und seine Bewohner.
Am 18. November des gleichen Jahres wird auf Initiative des Kriegervereins Salzbergens ein Ehrenmal errichtet zum Gedenken an die Gefallenen vergangener Kriege. Dieses erste Ehrenmal des Ortes hatte seinen Standort an der Kreuzung Mehringer Straße – Emstraße, an der Eisenbahnunterführung.

 

1934

 

Die Fernverkehrsstraße 65 wird gebaut. Die dazu benötigte Erde wird vom Öchtel geholt, wodurch man dort zwei Hügelgräber, das eine aus der Steinzeit und das andere aus der Bronze- und Eisenzeit, findet.

 

1939

 

Am 1. September beginnt der 2. Weltkrieg. Über 200 Männer aus dem Kirchspiel Salzbergen werden nicht von der Front zurückkehren.

 

1945

 

Im Verlauf des Krieges hat Salzbergen mehrere Luftangriffe zu erdulden. Der schwerste, am 6. März 1945, zerstört das Dorf größtenteils. 40 Menschen kommen ums Leben.

 

1946

 

Durch abtauende Schneemassen und anhaltende Regenfälle kommt es im Februar zu einem extremen Emshochwasser. Mehrere direkt am Fluss liegende Bauernhöfe werden überschwemmt, teilweise steht das Wasser bis zum Obergeschoss. Bei Bauer Ovel in Holsten ertrinkt das Vieh im Stall. Menschen kommen zum Glück nicht zu Schaden.

 

1949

 

Der Cäcilienchor Holsten-Bexten wird gegründet. Erster Leiter des Kirchenchores wird Lehrer Alfons Hansen aus Bexten. Im gleichen Jahr wird auch der Musikverein Salzbergen gegründet.

 

1951

 

Nachdem in den letzten Kriegstagen zurückweichende deutsche Truppen die Emsbrücke gesprengt hatten mussten sich die Einwohner des Kirchspiels sechs Jahre lang mit Notbrücken und einer Emsfähre behelfen. Am 12. November 1951 wurde dann endlich die neu erbaute Brücke dem Verkehr übergeben. Zwei Wochen später wurde auch der erste Trakt der neu erbauten Volksschule am Feldkamp fertiggestellt.

 

1953

 

Nach 18monatiger Bauzeit wird am 8. September die neue Kirche in Holsten konsekriert und dem „Unbefleckten Herzen Mariens“ geweiht. Die Errichtung des Gotteshauses und die Gründung der Kirchengemeinde Holsten-Bexten waren eine unmittelbare Folge des Krieges. Nachdem die Mutterkirche in Salzbergen durch Bomben zerstört und die Emsbrücke gesprengt war, wurde der Gottesdienst für die Einwohner von Holsten und Bexten zunächst auf der Diele des Bauern Veltel, später in einer umfunktionierten Militärbaracke abgehalten. Daraus erstand der Wunsch nach Eigenständigkeit.

 

1954

 

Seit 1945 hatten viele Flüchtlinge und Vertriebene evangelisch-lutherischer Religion eine neue Bleibe in Salzbergen gefunden. Diese wurden zunächst von dem ev.-reform. Pastor mitbetreut. 1954 erfolgt dann die Einpfarrung der ev.-luth. Einwohner von Bexten, Salzbergen, Hummeldorf, Holsten und Steide in die Kirchengemeinde Leschede-Salzbergen. Ein Raum für kirchliche Zwecke wird den Gläubigen in der Volksschule „Am Feldkamp“ zur Verfügung gestellt. Im gleichen Jahr wird, ebenfalls „Am Feldkamp“ das Altenheim St.Josef fertiggestellt. Es wurde finanziert mit Geldern der Wessendorf-Stiftung, die aus dem Nachlass des Bauern Wessendorf errichtet wurde.

 

1956

 

Die Firma W.Cruse aus Wettringen eröffnet in Salzbergen einen Filialbetrieb und beginnt mit der Herstellung von Herrenoberbekleidung im Saal Stover (Steider Heck). Anfänglich werden 36 Personen beschäftigt. Schon bald erfolgt der Umzug in ein eigenes Fabrikgebäude an der Gartenstraße (heutiges Feuerwehrmuseum). In Spitzenzeiten hat das Werk 110 Mitarbeiter. 1979 muss es wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen werden.

 

1959

 

Wappen der Gemeinde Salzbergen
Die Gemeinde Salzbergen erhält ein eigenes Wappen. Es wurde gestaltet von dem Heraldiker Waldemar Mallek, Münster, und zeigt auf tiefrotem Grund einen silbernen, mit einem blauen Wellenbalken belegten Dreiberg und darüber nebeneinandergestellt drei Tropfen. Die Begründung hierfür lautet: Die Darstellung des Dreiberges wurde als redendes Zeichen aus dem Namen Salzbergen gewählt. Der blaue Wellenbalken ist eine heraldische Lösung für die Ems und die drei Tropfen sind das Symbol für die Ölraffinerie.

 

1960

 

Am 1. Juli wird das neu erbaute Rathaus in der Franz-Schratz-Str. seiner Bestimmung übergeben, am 29. Oktober des gleichen Jahres wird die neu erbaute evangelisch-lutherische Markuskirche durch den niedersächsischen Landesbischof Dr. Hans Lilje, Hannover, eingeweiht.

 

1962

 

Abbruch des alten Salzbergener Bahnhofs. Das Gebäude war 1857 im Wilhelminischen Stil erbaut worden.

 

1964

 

Am 1. Juli eröffnet die Firma Gebrüder Bültel OHG einen Textilbetrieb in Salzbergen. Zunächst wird im ehemaligen Salzbergener Kino (Baginski) produziert, später wird ein Tanzsaal vom Wirt Vehring dazu gemietet, bevor dann schließlich der Betrieb 1969 in die neu erbaute Produktionsstätte an der Bundesstraße 65 verlegt wird.

 

1965

 

Am 21. April wird die neue Volkschule in Holsten eingeweiht. Nachdem die Einwohner von Holsten und Bexten schon seit 1879 einen gemeinsamen Schützenverein hatten und seit 1953 auch ein gemeinsames Gotteshaus, hatte man sich entschlossen die Kinder beider Gemeinde künftig in einer gemeinsamen Schule unterrichten zu lassen. Es bildete sich der Schulzweckverband Holsten-Bexten, aus dem der Bau einer neuen Schule am „Espel“ resultierte. Die alte Schule in Bexten wird infolgedessen abgebrochen, das alte Schulgebäude in Holsten zu Wohnzwecken umgebaut.

 

1965

 

Am 19. August erfolgt ein erneuter Zusammenschluss von Salzbergen, Hummeldorf, Steide und Stovern zur Samtgemeinde Salzbergen. Holsten bleibt zunächst politisch selbständig, Bexten bildet weiterhin mit Listrup eine politische Gemeinde.

 

1966

 

Die neue Schule an der Steider Straße wird fertiggestellt und am 17. Mai ihrer Bestimmung übergeben. Bis zur Neuordnung des Schulsystems zum Schuljahr 1970/1971 ist sie eine Filiale der Volksschule „Am Feldkamp“, später zunächst Hauptschule, dann Haupt- und Realschule und schließlich Oberschule.

 

1967

 

Am 2. Juli erfolgt die feierliche Übergabe des Sportzentrums am Ahlder Damm.

 

1968

 

Am 26. Mai wird das Ehrenmal in Holsten eingeweiht, das auf Initiative des Schützenvereins Holsten-Bexten errichtet wurde.

 

1969

 

Salzbergen schlittert haarscharf an einer Katastrophe vorbei. Am 16. September stoßen um 22.14 Uhr bei dichtem Nebel im Salzbergener Bahnhof zwei mit Benzin, Erdöl und Flüssiggas beladene Güterzüge frontal zusammen. Es kommt zu einer Explosion, infolge derer nicht nur ein Stellwerk zerstört wurde, sondern auch zwei angrenzende Wohnhäuser schwer beschädigt wurden. Eine Lokomotive und neun Tankwagen schoben sich ineinander. Wie durch ein Wunder wird niemand verletzt bei diesem Unglück.

 

1971

 

Die Schwimmhalle der Hauptschule an der Steider Straße wird im Frühjahr fertiggestellt.

 

1972

 

Die Schule in Hummeldorf wird zum Schuljahresende geschlossen, die Schüler werden nach Salzbergen umgeschult. Seit 1892 hatte die kleine Bauerschaft ein eigenes Schulgebäude besessen. Heute wird die alte Schule als Dorfgemeinschaftshaus genutzt.

 

1974

 

Am 1. März wird im Zuge der Gemeindereform die Einheitsgemeinde Salzbergen aus den Gemeinden Salzbergen, Holsten, Hummeldorf und Steide und aus Teilen der Gemeinde Bexten-Listrup, Ahlde und Mehringen gebildet.

 

1975

 

Der Heimatverein Salzbergen e.V. wird gegründet.

 

1976

 

Zum Schuljahrsende wird auch die Schule in Steide geschlossen. Ab 1803 hatten die Einwohner des Ortsteils ihre Kinder in einem Backhaus des Colonen Schulte unterrichten lassen. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts erfolgte dann der Bau des ersten eigenen Schulgebäudes. Weitere Neu- und Anbauten waren in den Jahren 1892 und 1936. Auch die Steider nutzen die alte Schule heute als Dorfgemeinschaftshaus.
Ebenfalls 1976, nämlich am 20. Dezember wird das neu erbaute Gemeindezentrum in Salzbergen seiner Bestimmung übergeben.

 

1977

 

Der heutige Landkreis Emsland wird durch die Kreisreform am 1. August aus den Landkreisen Aschendorf-Hümmling, Meppen und Teilen des Landkreises Lingen gebildet. Nur wenige Wochen später, nämlich am 26. August beginnen die mehrtägigen Feierlichkeiten zum 800. Jahrestag der ersten urkundlichen Erwähnung Salzbergens. Die 800-Jahrfeier ist eine bleibende Erinnerung für den Ort, nicht zuletzt wegen des großen, historischen Umzuges am 28. August.

 

1978

 

Denkmals-Lokomotive am jetzigen Standort, Foto: A. Möller
Im September wird die Denkmals-Lokomotive von Rheine aus an ihren jetzigen Standort in Salzbergen verbracht. Die 043 196-5 war die letzte aktive Dampflokomotive der Deutschen Bundesbahn. Sie wurde 1942 von der Friedrich Krupp AG in Essen gebaut. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 80 km/h. Ihre letzte reguläre Fahrt hatte sie am 23.10.1977 auf ihrer ehemaligen Einsatzstrecke von Rheine über Salzbergen nach Emden und zurück.

 

1983

 

Das Heimathaus und das Kolping-Bildungshaus werden fertiggestellt und eingeweiht. Das Heimathaus ist ein ehemaliges Heuerhaus des Bauern Lölver und wurde vom Heimatverein Salzbergen an seinem jetzigen Standort in der Kolpingstr. wiedererrichtet. Das Kolping-Bildungshaus ist das ehemalige Wohnhaus des Colonen Dieckmann aus Hummeldorf (später Kappenberg). Zur Wiedererrichtung des Gebäudes, das seinen Standort ebenfalls an der Kolpingstr. hat, wurde der Trägerverein Kolping-Bildungshaus-Salzbergen e.V. gegründet.
Im gleichen Jahr erscheint zum ersten Mal der Salzbergener Bote.

 

1985

 

Die 1951 erbaute Emsbrücke wird generalüberholt. U.a. wird ein separater Radweg angebaut. Erste Überlegungen, den Verkehr über Rheine und Helschen umzuleiten, scheitern. Stattdessen wird eine Pontonbrücke für die Dauer der Bauarbeiten in Betrieb genommen. Im gleichen Jahr errichtet der SV Alemannia für seine Ruderabteilung ein Bootshaus an der Ems.

 

1986

 

Das Salzbergener Ehrenmal wird an der Ecke Emsstraße/Dr.Josef-Stockmann-Str. neu errichtet. Der Rheinenser Bildhauer Joseph Krautwald erschafft dafür den knienden Soldaten nach dem Vorbild der bronzenen Figur des ersten Ehrenmals, die während des 2. Weltkrieges zu Rüstungszwecken beschlagnahmt worden war.

 

1990

 

Holsten-Bexten und Hummeldorf feiern mit großem Aufwand ihr 1100jähriges Bestehen.

 

1991

 

DRK-Gebäude
Nach fünfjähriger Umbauphase erfolgt im August die Eröffnung des DRK-Heims Salzbergen im ehemaligen Hofgebäude des Bauern Darpel-Elfert.

 

1992

 

Nach einer relativ kurzen Planungszeit konnte mit einem Kostenaufwand von 7 Millionen DM das Industriegebiet Holsterfeld für Ansiedlungen freigegeben werden. Für die Erschließung standen Mittel aus der Strukturhilfe
GE Wind Energy im Industriegebiet Holsterfeld
des Landkreises und der Gemeinde Salzbergen zur Verfügung. Größter Arbeitgeber des Industriegebiets und auch der Gemeinde Salzbergen ist heute die GE Wind Energy GmbH mit rund 850 Beschäftigten.

 

1993

 

Feuerwehrmuseum, Foto: R. Heskamp
Am 22. Mai wird das Feuerwehrmuseum am Overhuesweg eröffnet. Auf über 800 Quadratmetern wird die Entwicklung des Feuerlöschwesens der letzten 300 Jahre dargestellt.

 

1994

 

Die Wintershall AG verkauft die Raffinerie an die Schmierstoffraffinerie Salzbergen GmbH (SRS) und den Motorenprüfstand an den Ingenieur Nasch. Dieser gründet die ISP GmbH. Seitdem expandiert die Firma ständig und beschäftigt heute etwa 100 Mitarbeiter.

 

1997

 

Das Kolping-Bildungshaus wird erweitert. Auf ungefähr 260 qm Grundfläche entsteht 1997 das "Heinrich-Holtmeyer-Gästehaus" mit 15 Zimmer mit 29 Betten.

 

2000

 

Zur Gewerbeschau „Event 2000“ erscheint im September die bis heute einzige Sonderausgabe des Salzbergener Boten.

 

2002

 

Cyriakus-Kirche, Foto: A. Möller
Am 13. August wird der Kirchturm der Cyriakuskirche wieder mit einem Spitzdach im neugotischen Stil versehen. 1942 hatte er während des Krieges auf Weisung des Luftgaukommandos VI in Münster um 20 Meter verkürzt werden müssen, weil er im „Anschwebebereich“ des Flugplatzes Bentlage liege und eine ungehinderte Landung der Flugzeuge nicht gewährleistet sei. Seit dieser Zeit hatte die Kirche statt der stolzen Spitze einen stumpfen Turmhelm getragen. Heute hat der Turm mit der neuen Spitze wieder seine ursprüngliche Höhe von 62 Metern.

 

2006

 

Am 11. Mai wird die Partnerschaft Salzbergens mit der polnischen Gemeinde Krzanowice im Kolping-Bildungshaus feierlich besiegelt. Die Partnergemeinde Krzanowice (früher Kranstädt) liegt in Oberschlesien ca. 12 km südwestlich der Kreisstadt Ratibor, an der Grenze zur Tschechischen Republik.

 

2006

 

Die neu errichtete DB Brücke (Eisenbahnüberführung) wird am 29. Oktober dem Verkehr übergeben. Das Bauwerk ist eine Netzwerkbogenbrücke in Stahl mit Stahlbeton-Verbund-Fahrbahnplatte. Im gleichen Jahr wird das auf Initiative des Kultur- und Bildungsvereins Holsten-Bexten erbaute und hauptsächlich aus öffentlichen Mitteln finanzierte Gemeindehaus in Holsten fertiggestellt.

 

2007

 

Am 28. September wird die Großraumsporthalle am Bruchweg eingeweiht.

 

2008

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25jährigen Bestehen des Kolping-Bildungshauses wird am 14. September die aus Spendengeldern finanzierte Bürgerbrücke über den Ententeich an der Begegnungsstätte eingeweiht.

 

2009

 

Die nach historischem Vorbild rekonstruierte Elsbachbrücke in Hummeldorf wird im Rahmen der Dorferneuerung Hummeldorf-Steide fertiggestellt.

 

2010

 

Die Spezialraffinerie Salzbergen wird 150 Jahre alt. Sie ist die älteste, noch produzierende Fabrik ihrer Art weltweit und der zweitgrößte Arbeitgeber Salzbergens. Im gleichen Jahr wird die Entwicklungsgesellschaft Interkommunaler Hafen Spelle-Salzbergen gegründet.

 

2011

 

Im Gewerbegebiet Holsterfeld-Ost eröffnet ein McDonald`s Restaurant seinen Betrieb und das Möbelhaus XXXLutz sowie der Möbeldiscounter Poco Domäne werden nach umfangreichen Umbauarbeiten eröffnet. Die Partnerschaft mit der polnischen Gemeinde Krzanowice und die Patenschaft mit dem Sanitätszentrum Rheine (Kaserne Bentlage) bestehen seit 5 Jahren. Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister ist in Salzbergen bei der Firma GE Wind Energy zu Gast. Die seit 35 Jahren in Salzbergen ansässige Allgemeinmedizinerin Dr. Ursula Hövels gibt ihre Praxis an Dr. Jan Kubitz ab.

 

Der Rat der Gemeinde Salzbergen beschließt die Einrichtung einer Oberschule an der Haupt- und Realschule ab dem Schuljahr 2012/2013. Die Kreuzanlage auf dem kommunalen Friedhof Am Feldkamp wird neu gestaltet. In dem Geschäft „Tintenklecks“ an der Emsstraße wird eine Tourismusinfo eingerichtet.

 

2012

 

Seitens des Oldtimerclubs Salzbergen wird ein internationales Heinkeltreffen mit 450 Teilnehmern und über 250 Fahrzeugen in Salzbergen durchgeführt. Der Schützenverein Hummeldorf feiert sein 150-jähriges Bestehen mit einem Jubelschützenfest. Rund 1.600 Menschen nehmen am Festumzug teil. Der in Salzbergen lebende Weihbischof Dr. Max Georg Freiherr von Twickel feiert sein Diamantenes Priesterjubiläum und der langjährige Ortsbürgermeister des Ortsteiles Holsten-Bexten, Alfons Robbes, wurde durch den Rat zum Ehrenortsbürgermeister ernannt.

 

Im Ortskern eröffnet der traditionsreiche Gastronomiebetrieb Bolte ein Hotel mit zunächst zwölf Doppelzimmern. Ehrenbürgermeisterin Anni Brinker wird das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Landrat Reinhard Winter überreicht. Die Oberschule Salzbergen nimmt im Sommer ihren Betrieb auf.

 

2013

 

Ausstellungsscheune des Heimatvereins
Im Juni eröffnet der Heimatverein seine Ausstellungsscheune. Es handelt sich dabei um eine ausgediente Fachwerkscheune des Bauern Mönning, die dem Verein zur Errichtung eines Museums überlassen wurde. In der Ausstellungsscheune werden u.a. historische Waschmaschinen sowie Exponate aus vorgeschichtlicher Zeit und der interessanten Historie Salzbergens gezeigt.

 

2014

 

Die Firma H&R ChemPharm investiert 3,5 Millionen Euro für einen neuen Hydrierreaktor am Standort Salzbergen. André Steinforth wird neuer Schulleiter an der Grundschule Salzbergen und die Gemeinde Salzbergen (Rathaus) wird als familienfreundlicher Betrieb rezertifiziert.

 

Die Gutsschänke Holsterfeld eröffnet aufgrund starker Nachfrage im Übernachtungsbereich ein neues Gästehaus. Ein Kutschentross anlässlich des 300-jährigen Krönungsjubiläum König Georg I von Hannover nach London macht Station in Salzbergen

 

Die Firma Institut für Schmierstoffprüfung (ISP) feiert ihr 20-jähriges Betriebsjubiläum in Salzbergen. Die Firma Bültel Bekleidung feiert 50-jähriges Geschäftsjubiläum.

 

Brückenfest Salzbergen am 06. und 07. September 2015, hier: das Konzert der Band Santiano, Foto: A. Möller
Aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Emsbrücke als Verbindung zwischen Salzbergen und dem Ortsteil Holsten-Bexten findet ein zweitägiges Brückenfest statt. Mehrere tausend Menschen nehmen an diesem Event teil und sind begeistert. Höhepunkte sind das Konzert der Gruppen SANTIANO und Godewind, Höhenfeuerwerk sowie der Familientag am Sonntag.

 

2015

 

Die Gemeinde Salzbergen verfügt mittlerweile über ca. 4.000 sozialversicherungs-pflichtige Arbeitsplätze. Durch die Firma ISP werden ein neues Zentrallager sowie ein Conference Center an der Neuenkirchener Straße erstellt. Die Firma SGL Kümpers fertigt im Industriegebiet Holsterfeld Carbonfaser für die Luftfahrt und Automobilindustrie. Das Handelsunternehmen tex idea investiert über 3 Millionen Euro in neue Gebäude im Bereich Holsterfeld. Hohe Investitonen erbringt auch die RWE: für ein neues Umspannwerk in Holsterfeld werden 6,7 Millionen Euro veranschlagt. Die Firma Lohle erstellt eine neue Fertigungshalle an der Neuenkirchener Str. und die Firma SSB Wind Systems baut das Serviceangebot im Bereich elektrischer Pitchsysteme für Windkraftanlagen aus.

 

Salzbergen wird in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen. Insgesamt darf man sich in den nächsten Jahren auf eine Fördersumme von 3,4 Millionen Euro freuen. Auch im sportlichen Bereich wird investiert: Auf dem Sportgelände am Ahlder Damm beginnt der Sportverein Alemannia Salzbergen mit dem Bau von neuen Schulungs- und Sozialräumen. Die Gemeinde Salzbergen unterstützt diese Maßnahme mit einem Betrag von 160.000,00 Euro.

 

Festakt zur Feierlichkeit "150 Jahre Jubiläum der Eisenbahnlinie Almelo-Salzbergen", Foto: A. Möller
Aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Eisenbahnlinie Salzbergen-Almelo findet eine Festveranstaltung an der Denkmalslok statt. Die Westfalenbahn tauft im Rahmen der Veranstaltung – erstmalig im Emsland - einen Zug auf den Namen „Salzbergen“.

 

Die Ortsteile Holsten-Bexten und Hummeldorf feiern ihr 1.125-jähriges Bestehen; der Schützenverein Hubertus feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einem Jubelschützenfest.

 

Die Polizeistation Salzbergen ist in neue Räumlichkeiten im Bahnhofsbereich umgezogen. Besetzt ist die Station mit vier Beamten. Ein Großbrand auf dem Raffineriegelände zerstört die gesamte Paraffinanlage. Für die Freiwillige Feuerwehr Salzbergen wird eine Hubrettungsbühne angeschafft.

 

Die Grundschule Holsten-Bexten feierte ihr 50-jähriges Bestehen und die Oberschule Salzbergen wird als „Fairtrade-School“ ausgezeichnet.